Archiv | Juli, 2011

Wenn die Sonne Liguriens über Kreuzberg scheint

31 Jul

Wenn die Welt wieder total ungerecht ist, es draußen aus Eimern schüttet und der Bus Dir gerade vor der Nase wegfahren ist … dann gibt es in Berlin einen Platz, der Dir wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert:  Willkommen in der „Hostaria la buena forchetta“ in Kreuzberg, hier wird mit Herz und Seele ligurisch gekocht.

Es gibt ein Menü, das auf einer Schiefertafel angekündigt wird – sieben Gänge, sieben Köstlichkeiten. Dazu Wasser, Hauswein (weiß, rot oder beides), einen Kaffee und noch einen Schnaps aufs Haus. Wir freuten uns über: Antipasti misto, Focaccia con carciofi e salame (mit Artischocken und Salami), Polpettone vegetale (falscher Hase vegetarisch), Trofie alla ligure (kurze Nudeln mit Radicchio und Taleggio), Tagliatelle alla Bolognese, Tomaselle con piselli (Rinderroulade mit Erbsen) und Panna cotta all menta (mit Minze).

Und das alles eher zum Selbstkostenpreis mit Aufwandsentschädigung – 37 Euro pro Person.  Auch wenn der Spruch noch so abgegriffen ist: Hier kommt man als Gast und geht als Freund. Wohlwissend, dass das Frühstück am nächsten Morgen ausfallen wird…

Gracie, Luigi!

Details siehe Foto – oder gleich hier klicken: www.hostaria-berlin.de

 

Schollenrollen, aufgebettet

28 Jul

Picassa hatte heute auf dem Wochenmarkt fangfrische Schollenfilets ergattert. Schnell war die Idee bei ihr geboren: Schollenrollen, aufgebettet.

Die Schollenfilets wurden mit Dijonsenf und frischem Kren gefüllt und dann eingerollt. Dann die Speckwürfel angebraten und mit Weißwein abgelöscht, in diesem Sud wurden dann die Schollenrollen gargezogen.

Beim Salat ging’s bunt zur Sache: Gekochte Kartoffeln, Radieschen und Gurkenstückchen. Das Dressing bestand aus Teilen des Schollensuds mit Speck, Olivenöl, Weißweinessig, Pfeffer und ein bisschen Zucker. Fertig!

Mojito mit Blick auf den Sihanouk Boulevard

25 Jul

Wahrlich ein traumhafter Platz im Schatten:  Die Terrasse des „Java Cafés“ mitten in Phnom Penh –  mit Blick auf den lebendigen Sihanouk Boulevard. In der einen Hand ein gutes Buch, auf dem Tisch dieses wunderbare grüne Monster namens Mojito.

Das „Java Café“ ist übrigens auch eine ambitionierte Galerie, meist wird hier „Contemporary Cambodian Art“ ausgestellt. Und das bereits im elften Jahr. Diana Langlois hat diese tolle Location schon 2000 eröffnet. Damit wäre wieder mal bewiesen: Auch der weiteste Weg lohnt sich…

„Java Café & Art“,
56 Sihanouk Boulevard,
Phnom Penh, Kambodscha
www.javaarts.org

Unaussprechlich gut – seit über 100 Jahren

22 Jul

Das Haupthaus steht mitten in Wien, wenige Meter vom Stephansdom entfernt. In der Fußgängerzone weist auch ein großes Schild dem Genießer den Weg. Allerdings neben hundert anderen Reklamen. „Trzesniewski“ – seit über 100 Jahren unaussprechlich gute Häppchen!

Übrigens: Richtig ausgesprochen heißt es Tsches-njew-ski. Und in Wien hat diese Marke Kultstatus. Der Bekanntheitsgrad liegt bei etwa 90 Prozent.

Das ist das Erfolgsgeheimnis: Brothäppchen (hier heißen sie warum auch immer Brötchen) mit wahnsinnig leckeren Aufstrichen. Im Foto von oben nach unten:  1) Matjes mit Zwiebeln und Ei, 2) scharfe Paprika, 3) Thunfisch mit Ei. Ein Häppchen geht für schlanke 1,10 Euro über den Tresen…

Außerdem gibt’s dort noch etwas ziemlich einzigartiges: Den „Pfiff“, ein gezapftes Bier im Miniformat von 0,1l. Die ganze Geschichte und mehr Details hier: www.trzesniewski.at

Trzesniewski
1010 Wien, Dorotheergasse 1
Tel: +34 1 512 32 91
Öffnungszeiten:
Mo – Fr 8.30 bis 19.30, Sa 9 bis 17.00

Rumpsteak-Streifen mit steierischem Kürbiskernöl

19 Jul

Schnell gemacht, wenn alles vorbereitet ist: Rumpsteak gebraten, innen noch schön rosa, dann in Streifen geschnitten und mit reichlich steirischem Kürbiskernöl behandelt, frischer Pfeffer und grobe Stücke Rosmarinsalz dazu geben. Einen Tag stehen lassen.

Dann den Kürbis in handliche Stücke geschnitten und auf ein Backblech gelegt. Mit Chimichurri-Sauce (diese hier gibt’s wirklich nur bei Karstadt in Nürnberg als Hausmischung) beträufelt und bei ca. 200 Grad etwa 20 Minuten in den Ofen gestellt. Fertig!

Die schärfsten Wan Tans der Welt

18 Jul

Eine wahre Offenbarung sind diese gedämpften Wan Tans (Teigtaschen aus der chinesischen Küche) mit scharfer Hühnchenfüllung – in Anlehnung an ein Rezept aus „Jamie’s Kitchen“.

Das kommt rein: frischer Ingwer, Knoblauch, Koriander, einige rote Chilischoten, Frühlingszwiebeln und zerkleinerte Hühnerbrustfilets.  Zum Abschmecken Sesamöl, Sojasauce, frisch gemörserter Pfeffer und etwas Salz. Alles zusammen gut vermischen und ab damit zum Mixen in die Küchenmaschine.

Dann ein Paket mit Wan Tan-Teigtaschen (aus dem Asiamarkt) öffnen – und los geht die Bastelarbeit. Die Füllung hinein in die Taschen, verschließen, fertig. Im Bambusdämpfkorb ca. sieben Minuten zugedeckt dämpfen lassen. Yummy!

Sardellenbrot mit Frischkäse…

17 Jul

…oder Frischkäsebrot mit Sardellen. Ideal für den Hunger zwischendurch. Beim Sardellenkauf gerne eine halbe Eurone mehr ausgeben, dann fusselt es nicht so dolle im Mund…

Wer allerdings Sardellen auf Brot lieber mit Ei genießen möchte, wird hier perfekt bedient: DerMutAnderer.de (Dr. Gauß-Gedächtnisbrot)